Outstream-Video-Werbung auf der Überholspur

YouTube, IGTV (Instagram), Netflix, Amazon Prime, DAZN und zuletzt auch Facebook Watch – jeder will etwas vom Video- und Streaming-Kuchen abhaben. Wenig verwunderlich, zählt der Konsum von Online-Videos doch zu den beliebtesten Aktivitäten beim Surfen im Internet. Im Jahr 2018 soll der durchschnittliche Onlinevideokonsum erstmals mehr als 1 Stunde pro Tage betragen (67 Minuten)[1] Unterstützt wird diese Entwicklung durch den Ausbau des Breitbandinternets, Flatrates sowie mobilen Endgeräten. Insbesondere Millennials bevorzugen Online-Videos und verzichten bereits fast gänzlich auf das klassische TV.

InStream vs. OutStream

Die steigende Nutzung von Online-Videos hat in den vergangenen Jahren auch zu einem deutlichen Anstieg der Werbeausgaben im Bereich Video geführt. Diese sollen bis 2022 weltweit bereits auf USD 48 Milliarden ansteigen [2]. Die Online-Video-Werbung kann in zwei Kategorien unterteilt werden:

  1. InStream -  hier wird das Werbevideo vor dem eigentlichen Content-Video (= Pre-Roll), in der Mitte (Mid-Roll) oder nach dem Video (Post-Roll) platziert.  
  2. OutStream (auch Native Video Advertising) - steht für Video-Werbung, die außerhalb eines Streams läuft und sich in zwei Sub-Kategorien In-Page und In-Feed weiter unterteilen lässt. In-Page-Video-Platzierungen sind Videos, die innerhalb von klassischen Bannern laufen und prinzipiell auf jedem Werbeplatz integriert werden können. Dazu eignen sich vor allem die großen Formate wie z. B. eine Halfpage Ad oder auch eine Sitebar Ad. In der Sub-Kategorie In-Feed hat sich das In-Read- bzw. In-Article-Format in den letzten Jahren stark entwickelt. Dieses Format ist direkt im redaktionellen Artikel platziert.

Top-Trend: Outstream

Laut der jüngsten AdEx-Benchmark-Studie des IAB Europe[3] verzeichnete Video-Werbung mit 35% gleich viermal höhere Zuwächse als klassische Display-Werbung. Ausschlaggebend für das Video-Wachstum war vor allem OutStream-Werbung, die mit 73,4% ein deutlich stärkeres Wachstum als InStream-Werbung (6,9%) verzeichnete.

Diese Entwicklung ist klar nachvollziehbar, denn die Vorteile von Native-Video-Werbung (OutStream) liegen auf der Hand:

  • Echte Viewability: Im Vergleich zu den meisten Pre-Rolls schauen sich die Nutzer Outstream-Spots freiwillig bis zum Ende an. Das Video wird automatisch beim Scrollen der Seite aktiviert und startet nur, wenn die Hälfte des Werbespots sichtbar ist. Dies führt in der Regel zu einer hohen Sichtbarkeit.   
  • Unabhängigkeit von Videoumfeldern: Native-Video-Werbung kann auch in Textumfeldern zwischen Absätzen platziert werden und ermöglicht damit Bewegtbildwerbung auch unabhängig von Videoumfeldern.
  • Userorientiert: Outstream wird von Usern im Vergleich zu InStream deutlich positiver wahrgenommen, da sie die Wahl haben, den Ton des Videos an- oder auszuschalten oder die Anzeige sogar gleich von Beginn an komplett auszublenden. Gleichzeitig bietet es Nutzern viele  Interaktionsmöglichkeiten, wie etwa - Scrollen, Klicken, Mouse Over, Buttons, Icons und führt dadurch zu einem hohen User-Involvement.
  • Hohe Awareness: Outstream verfügt durch seine Großflächigkeit und das Bewegtbildformat über eine starke Aufmerksamkeits- und Emotionalisierungsleistung. Eingebettet in einem redaktionellen Umfeld bietet es Zugang zu einem interessierten Publikum.
  • Kreation: Die Kreation der Outstream-Spots ist der entscheidende Faktor. Die ersten 10 bis 15 Bilder des Videos müssen auch ohne Ton überzeugen. Ein guter Trigger kann helfen, damit der User den Spot weiter ansieht.

OutStream-Formate sind somit eine gute Alternative zu der klassischen In-Stream-Werbung. Sie bieten insbesondere bei klassischen Branding-Kampagnen die Chance eine hohe Reichweite zu erzielen.
Durch die neuesten programmatischen Buchungsmöglichkeiten wird ihre Bedeutung wohl auch noch in Zukunft weiter steigen. 

[1] Zenith’s Online Video Forecasts 2018
[2] Statista
[3] AdEx-Benchmark 2017


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